Kataragama
In der Nähe des Yala-Nationalparks liegt der religiöse Ort Kataragama, in dem die zweitgrößte Zeremonie im Jahr stattfindet. Der Ort an sich ist sehr beschaulich. Um in den Ort und zum Tempel zu kommen, muss man einen Kontrollpunkt des Militärs passieren. Kataragama ist der wichtigste Pilgerort Sri Lankas. Der örtliche Tempel zieht jeden Tag mehrere tausend Pilger an.
Vor der riesigen Tempelanlage befindet sich ein sehr schöner Markt, auf dem sich die Pilger Opfertöpfe und Ketten kaufen können. Geht man weiter Richtung Tempel, überquert man einen Fluss. Das Wasser des Menik Ganga ("Edelsteinfluss") gilt als heilig. Hunderte von Pilgern nehmen hier ein Bad, bevor sie den Tempel betreten. Auf dem Bild ist das Ufer des Flusses zuerkennen.
Bevor wir in den Tempel durften, mussten wir uns die Schuhe ausziehen und
in einem dafür vorgesehenden Raum abstellen. Der Sand brannte sich in
den ersten Minuten in unsere Fußsohle. Sehr vorsichtig machten wir
uns auf den langen Weg zum Hauptgebäude des Tempels, der Dagoba.
Zwischen den hohen Bäumen standen etliche Elefanten und deren
Führer. Ziegen und Hunde suchten in Müllresten nach etwas
Fressbaren. Der Tempel roch nach Räucherstäbchen.
Dieses Foto zeigt einen Stand, an dem Opfergaben gekauft werden können. Die Schalen sind mit früchten belegt. Die unterschiedlichen Halsketten stehen immer für eine bestimmte Region des Landes. Diese werden zusätzlich geopfert. Der Leiter des Tempels erhält zusätzlich ein bisschen Geld. Das Obst bekommen die Tempelelefanten. Die Halsketten sind aus Kunststoff. Früher bestanden sie aus Blumen.
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Bildansichten

Kunstvoll verzierte Mauer am Kataragama-Tempel.

Direkt an der großen Dagoba, die übrigens nicht hohl ist, gibt es
Opfergabestellen.

Kleinen Öllämpchen und Räucherstäbchen werden vor dem Besuch
entzündet.

Zwei Mönche im typischen Orange. Männer als auch Frauen tragen diese
Farbumhänge, die sich nur im Schnitt unterscheiden.

Als Schmuck werden ausschließlich landestypische Naturgegenstände
genutzt. Hier sind es Pfaufedern.

Dieser MAnn wirft eine Kokusnuss auf einen Stein, um seine Sünden zu
verbüßen. Zerspringt die Nuss nicht, dann überkommt ihm ein Jahr
Unglück.

Direkt am Tempel stehen Schälchen mit Reis für den Kriegsgott.

Auf diesem Bild sieht man die Tontöpfe, in denen man Büffeljoghurt
kaufen kann. Uns hat dieser Joghurt nicht so gut geschmeckt.

An einem Stand auf dem Markt gab es unter anderem dieses Essen. Wenn ich den
Verkäufer richtig deuten konnte, dann ist in den Blättern Fleisch zum
Kochen.


