Veligandu
Das Inselparadies Veligandu - Beschreibung einer Hotelinsel
Die Insel Veligandu liegt im Rashdoo-Atoll nördlich vom Ari-Atoll. Ihre Nord-Süd Ausdehnung beträgt ca. 500 m (inklusive Sandbank) und ihre Ost-West Ausdehnung beträgt ca. 100 m. Wie der Name schon verrät, handelt es sich um eine Insel mit einer Sandbank. Die Sandbank ist ein schmaler langgezogener Sandstreifen im Süden der Insel. In anderen Inselbeschreibungen wird häufig das Wort "Barfußinsel" benutzt. Auch wir haben die Erfahrung gemacht, dass Schuhe völlig überflüssig sind. Der Sand ist schneeweiß und sauber. Angespülter Müll wird jeden Tag aufgesammelt. Kleinere Schnittverletzungen können höchsten durch Korallen- oder Muschelstücke verursacht werden. In 15 Minuten kann man die Insel umrunden. Die Insel ist gut bepflanzt. Im Inselkern stehen etliche hohe Palmen und andere Gewächse. Auch auf der Sandbank stehen einzelne Büsche. Meiner Meinung nach ist Veligandu mehr als gut bepflanzt. Die Tierwelt über dem Wasser ist natürlich nicht so artenreich wie unter dem Wasser, aber dennoch abwechselungsreich. Ich habe etliche kleine Echsen entdeckt (4 unterschiedliche Sorten). Flughunde fliegen zu jeder Tageszeit über die Insel. Es gibt auch einen "Lieblingsbaum", wo man die Flugsäugeteire beobachten kann. An Stelle der Vogelvertreter seien vor allem die Fischreiher zu nennen, die auch schon mal gern ihr Federkleid zum Trocknen ausbreiten. Fazit: Auch bei schlechtem Schnorchelwetter eine erlebnissreiche Tierwelt, die aber nicht mit anderen Nationalparks Asiens verglichen werden kann. Fast vergessen hätte ich die zahlreichen Einsiedlerkrebse und Krabben.
Als Backpacker hat man bezüglich des Hotels eher geringe Ansprüche.
Das Hotel hat uns mehr als voll überzeugt. Die einzelnen Strandbungalows
liegen keine 8 m vom Ufer entfernt mitten im Grünen. Bewusst wurden hier
kleinen Sträucher und Palmen als Sichtschutz gepflanzt. Die Einrichtung
war für uns ausreichend. Die meiste Zeit verbringt man eh außerhalb
des Zimmers. Meiner Meinung nach sind die Bungies an der Westseite schöner
gelegen. Im Vorfeld haben wir den Wunsch per Mail gesendet. Fazit: Wunsch 100
prozentig berücksichtigt. Wir bekamen ohne Probleme einen Bungie auf der
Westseite. Das Hotel besteht aus Strandbungalows, Wasserbungalows, einem
offenen Restaurant, einer Tauchbasis, einem Fußballplatz, einem Spa,
einem Volleyballplatz, einer Bar und einem Restaurantbereich unter freiem
Himmel. Eine kleine Gärtnerei kann auch besichtet werden. Auf der Sandbank
befinden sich Sonnenschirme und Sitzgelegenheiten. Der Bootssteg liegt an der
Westseite und wird täglich von den Dhonies angefahren. Die Flugzeuge
landen an der Südspitze der Sandbank. Uns hat der Lärm der Flugzeuge
nicht gestört.
Herausragend ist das Essen. Wir haben einige Kilo zugenommen. Einfach zu lecker. Besser geht nicht. Das all-inclusive Angebot ist auch umfangreich und wir haben die Buchung nicht bereut. Es wurde fast jeden Tag gegrillt. Einmal war auch unser eigener Fischfang vom Angelausflug dabei. Jeder Gast bekommt "seinen Kellner". Wir hatten einen äußerst aufmerksamen Kellner zugewiesen bekommen. Auch das übrige Personal war äußerst aufgeschlossen.
Täglich finden am Abend Veranstaltungen zu verschiedenen Themen statt. Zu nennen wären Einsiedlerkrebsrennen, Cocktailabend, Liederraten ... Von den Ausflügen hat uns besonders das Angeln und der Inselausflug nach Rashdoo gefallen. Dazu an anderer Stelle mehr.
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Bildansichten

Sonnenuntergang vor unserem Bungalow

Ein Platz im Schatten ist auf den Malediven sehr wertvoll.

Der Weststrand mit den Strandbungalows.

Der Hauptverbindungsweg auf der Insel.







